27 | 06 | 2017

Fastenimpulse

In der Fastenzeit fanden montags um 8.15 Uhr Impulse für die gesamte Schulgemeinde statt.

Aufrichten und Handeln: die beiden letzten Fastenimpulse vom 27.03. und 03.04.2017

Die Fastenzeit neigt sich dem Ende zu und damit die Reihe der Impulse in Vorbereitung auf das Osterfest.

In der vorletzten Woche stand die Frage nach dem, was einen in schwierigen Zeiten aufrichtet und Heilung für seelische Krisen verspricht, im Mittelpunkt des Impulses. Sorgen drücken nieder, gehen buchstäblich auf den Rücken. Davon erzählt auch eine der weniger bekannten Heilungsgeschichten der Bibel, die im Rahmen des Impulses in Erinnerung gerufen wurde. Hier befreit Jesus eine Frau, die nicht mehr aufrecht gehen kann, weil sie verkrümmt ist, von ihrer achtzehn Jahre währenden Krankheit und der damit einhergehenden Not. Einmal mehr wird deutlich, wie Jesus sich dem Menschen zuwendet und ihm einen neuen Weg ins Leben ermöglicht.

Ein aufrechter Gang, ein Rückgrat zeigt sich auch im Handeln. Der Gedanke daran, was dies bedeutet, prägte den letzten Impuls vor den Ferien. So wurde neben einer Erzählung von dem Propheten Mose aus dem Buch Exodus auch das Beispiel eines Düsseldorfer Ehepaares aufgegriffen, das ein aus dem Irak geflüchtetes Brüderpaar in seiner Wohnung aufgenommen hat.

Wie bei den vorangegangenen Fastenimpulsen auch, sollten die Teilnehmenden ihre Gedanken auf Papierblüten schreiben und in eine Schale mit Sand stecken. So entstand eine bunte Papierblumenwiese im Atrium, die an die Fastenimpulse erinnert.

Zweifeln - das Thema des 3. Fastenimpulses am 20.03.2017

Nachdem in der letzten Woche ein Film zur Entstehung des Hungertuches mit Informationen zum Künstler gezeigt worden war, wurde am heutigen Montag mit der biblischen Erzählung vom kritischen Apostel Thomas das Thema des Zweifelns in den Vordergrund gestellt. Dieser Apostel kann nicht sofort glauben, dass Jesus als Auferstandener erschienen ist. Damit steht er exemplarisch für die Menschen, denen es schwer fällt, „einfach so“ zu glauben – weil sie zweifeln. In Anknüpfung an diese Erzählung hatte die Schulgemeinschaft die Möglichkeit, ihre Zweifel und damit verbundenen Hoffnungen auf rote Papierblüten zu schreiben und in eine Schale zu stecken. Daran angeschlossen war die Bitte an Gott, die Zweifel in Zuversicht zu verwandeln und die Hoffnungen zu erfüllen. In den nächsten beiden Wochen wird mit der Beschriftung weiterer Blüten zu den jeweiligen Themen ein „buntes Blumenfeld“ entstehen.t

"Ich bin, weil du bist" - Gedanken zum Misereor-Hungertuch als erster Fastenimpuls am 06.03.2017

Mit einem gemeinsamen Impuls zur Fastenzeit startete die Schulgemeinde am Montagmorgen im Atrium. Im Mittelpunkt stand das diesjährige Misereor-Hungertuch mit seinem Motto „Ich bin, weil du bist“. Dieses ist identisch mit einem afrikanischen Sprichwort. Es verweist auf die Vorstellung, dass Menschsein wesentlich bedeutet, Teil eines Beziehungsnetzes zu sein. Gedanken und Reflexionen hierzu trug als Vertreterin der Fachschaft Religion Martina Ansorge vor.   

 

Der gemeinsame Morgenimpuls ist eine Einladung an alle, Zeit für Besinnung und Ruhe zu finden. Während der Fastenzeit sind alle herzlich eingeladen, diese Chance jeden Montagmorgen um 8:15 Uhr für sich zu nutzen.

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